Aufklärungsaktionen zur NS-Zeit

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Die Sonderschule August-Henze-Schule ist nach Euthanasiebefürworter benannt
Sat1-Beitrag zur Umbenennung einer Sonderschule in Frankfurt am Main, die nach dem Euthanasieverfechter August Henze benannt ist (1998): Er schrieb: „Die […] völlig Blöden kann man ausscheiden, weil bei ihnen an eine Fortpflanzung nicht zu denken ist […]“ „Angesichts der Notlage unseres Volkes […] (darf) man den Gedanken der Sterilisation nicht abweisen.“
(Video, 1:59)
Plakataktion am Börneplatz „Gegen Vergessen und Verdrängen“
Bericht von RTL über eine Plakataktion am Standort der ehemaligen Synagoge am Börneplatz in Frankfurt am Main (1994):
Frankfurter Schülerinnen und Schüler recherchierten in der AG gegen Antisemitismus über 1300 Namen von deportierten und ermordeten jüdischen Kindern.
(Video, 2:15)
AG gegen Antisemitismus arbeitet NS-Schulchronik der Holbeinschule auf
Beitrag zur Vorstellung der NS-Schulchronik und über die Arbeit der AG gegen Antisemitismus an der Holbeinschule Frankfurt.
Die Zeitzeugin Trude Simonsohn glaubt, „dass wenn junge Menschen das selber erarbeiten, das auch andere junge Menschen verstehen werden“. Valentin Senger: „Mich beeindruckt vor allem, dass sich junge Leute aus eigener Initiative damit beschäftigt haben. Gerade weil andere offizielle Stellen sich kaum darum bemüht haben, diese Zeit plastisch darzustellen“.
(Video, 4:39)
Streit um die Broschüre „Die Nazi-Zeit an Schulen erforschen“
Beitrag zur Auseinandersetzung zwischen Kultusministerium und der GEW bezüglich der Broschüre „NS-Zeit an den Schulen erforschen“ (1995). Zur Debatte um den Begriff „Zeitzeuge:
„Es ist eine historische Tatsache, dass in der Zeit des Nationalsozialismus Opfer und Täter aufeinander getroffen sind. Diese Unterscheidung ist für pädagogische Arbeit grundlegend“.
(Video, 3:15)
Peter Petersen als Namensgeber für Schulen und Plätze?
Nachrichtenausschnitte von 2011 zur Auseinandersetzung mit dem Pädagogen Peter Petersen als Namensgeber für Schulen und Plätze nach Bekanntwerden seines Sympathisierens mit dem NS: In Hamburg haben sich Schülerinnen UND Schüler erfolgreich dafür eingesetzt, dass ihre Schule fortan nach der polnischen Krankenschwester Irena Sendler benannt wird, die während des 2. Weltkrieges Tausende jüdische Kinder rettete.
In Jena wird die Umbenennung des Peter-Petersen-Platzes debattiert, für die sich u.a. die GEW-Studis mit einer Plakataktion einsetzen.
(Video, 5:22)
Nirgendwo ernstere und betroffenere Erinnerung an den Holocaust als in Deutschland?
Aus der Rede des Bundestagspräsidenten Norbert Lammert zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2011: „Als solcher wird der 27. Januar seit 2006 auch international begangen – überall in der Welt, nirgendwo mit größerem Ernst und mit größerer Betroffenheit als in Deutschland.“
(Video, 0:35)
„Auschwitz-Gedenktag kein Thema in Schulen“
Moritz Neumann kritisiert 1999 den Umgang Holocaustgedenken in Frankfurter Schulen an Hand der Aussage eines Schulleiters in der Frankfurter Rundschau:
„‘Am Ende des Schulhalbjahres gibt es sehr viele Notenkonferenzen und Besprechungen, und da ist der Termin des 27.Januar einfach unpraktisch‘ – Ich habe mir gedacht, wenn ich Gelegenheit habe, werde ich es der Roten Armee sagen; hätte sie sich gefälligst ein anderes Datum für die Befreiung von Ausschwitz aussuchen sollen.“
(Video, 0:43)

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