Eugenik und „Euthanasie“

<< Zurück <<

Die Praxis der Vernichtung sogenannten lebensunwerten Lebens – Deportation und Mord durch Giftgas
Ausschnitt aus „Alles Kranke ist Last“, Doku von Ernst Klee u.a. (1988): Beschreibung des Leidensweges der Opfer aus den Neuendettelsauer Anstalten vom Abtransport in Bussen bis in die Gaskammer: „Die Diakonissen des Oberlehn-Hauses sehen fast täglich die Busse, hören die Schreie der Opfer. Sie riechen den Gestank der verbrannten Leichen, der Tag ein, Tag aus, aus dem neu erbauten Krematorium dringt. Sie sind Augenzeugen des Verbrechens und tun weiterhin ihren Dienst.“
(Video, UT, 2:12)
Das Wissen der katholischen Kirche um die Morde in den „Euthanasieanstalten“
Ausschnitt aus „Alles Kranke ist Last“, Doku von Ernst Klee u.a. (1988), zum Wissen der katholischen Kirche, die den Großteil der „Euthanasie“anstalten betreibt, um die Morde in diesen Anstalten: Rede von Bischof von Galen: „Wenn einmal zugegeben wird, dass Menschen das Recht haben, unproduktive Mitmenschen zu töten, […] dann ist grundsätzlich der Mord an uns allen, wenn wir alt und altersschwach und damit unproduktiv werden, freigegeben.“ Die Morde in den Anstalten gehen aber weiter.
(Video, UT, 1:32)
„Euthanasie“verbrechen und deren Begründung aus kirchlicher Sicht
Ausschnitt aus „Alles Kranke ist Last“, Doku von Ernst Klee u.a. (1988): Aussage des Psychiaters und ärztlichen Leiters der Anstalten Neuendettelsau Dr. Rudolph Boekh: „Alles Kranke, das nicht wieder der Gesundung zugeführt werden kann, ist Last. Die Entscheidung über die Frage, ob ein Mensch vernichtet werden darf, steht allein dem Mann zu, der unter Berufung auf den Schöpfer, die Gewalt in der Hand hat, über Leben und Tod zu entscheiden. Das kann und darf allein der Führer.“
(Video, UT, 1:59)
NS-„Euthanasie“: Auch der Jäger verpasst dem Hund die Gnadenkugel – Menschen wie Tiere behandeln?
Szene aus dem NS-Propagandafilm zur sogenannten Sterbehilfe „Ich klage an“ (1941): Ein Jäger erzählt, dass er seinem Hund die Gnadenkugel gegeben hat, weil er blind und gelähmt war, früher aber treu gedient hat: „Wenn ein Jäger das nicht tut, dann ist ein roher Kerl und kein ehrlicher Weidmann.“ „Aber das sind doch Tiere.“ „Ja, aber sollen die Menschen denn schlechter behandelt werden als die Tiere?“
(Video, 0:28)

<< Zurück <<